Die Musik der Ambivalenz

Golden Chain of Musical Waves ambivalence shalshelet uncertainty vayera

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In der Tora gibt es kein Wort für Ambivalenz. Dem am nächsten kommt noch die Frage, die Elia den Israeliten stellte, die den Baal verehrten: „Wie lange noch werdet ihr zwischen zwei Meinungen schwanken?“ (I Könige 18:21). Doch gibt es in der Tora eine Melodie dafür. Es handelt sich um das seltene, als Schalschelet bekannte Kantillationszeichen. Es kommt dreimal in Bereschit vor, jedes Mal in einem Augenblick der Krise für den jeweils Betroffenen.[1] In jedem dieser Fälle steht es für eine existenzielle Krise. Der Betreffende ist aufgefordert, eine Entscheidung zu treffen, von der seine gesamte Zukunft abhängt, doch er stellt fest, dass er dazu nicht in der Lage ist. Er ist hin- und hergerissen zwischen zwei Möglichkeiten, die beide eine starke Anziehungskraft auf ihn ausüben. Er muss das Dilemma auf die eine oder andere Weise lösen, doch welchen Weg er auch wählt, er wird auf tief empfundene Versuchungen oder tief verankerte Bestrebungen verzichten müssen. Es ist ein Augenblick von großer psychologischer Dramatik.

Das Schalschelet ist ein ungewöhnliches Kantillationszeichen. Seine Melodie geht auf und ab, als könne sie nicht zum nächsten Ton übergehen. Am besten verstand Rabbi Joseph Ibn Caspi, ein Kommentator aus dem 14. Jahrhundert, was es zum Ausdruck bringen sollte: einen psychologi­schen Zustand der Unsicherheit und Unentschlossenheit (in seinem Kommentar zu Gen. 19:16). Die grafische Darstellung des Schalschelet ähnelt einem Blitz, einer „Zickzackbewegung“ (Tenua me’uwetet), einem Zeichen, das sich wiederholt vorwärts und rückwärts bewegt. Es vermittelt eine erstarrte Bewegung – das, was Hamlet mit den Worten „Der angebornen Farbe der Entschließung wird des Gedankens Blässe angekränkelt“ (Hamlet, Akt III, Szene 1) beschrieb. Der Handelnde ist dabei von einem inneren Konflikt hin- und hergerissen. Das Schalschelet ist die Musik der Ambivalenz.

Ein Beispiel dafür findet sich in Genesis 24:12. Abraham schickt seinen Diener (der im Text nicht namentlich genannt wird, von den Kommentatoren jedoch mit Elieser identifiziert wird) aus, um eine Frau für seinen Sohn Isaak zu finden. Dieser begibt sich in die Stadt Haran, in der Abrahams Familie zurückgeblieben war, während Abraham selbst ins Land Kanaan weiterzog. Am Brunnen der Stadt angekommen, ersinnt Elieser eine Probe: Die Frau, die kommt, um Wasser zu schöpfen, dem Reisenden davon anbietet und darüber hinaus auch seine Kamele tränkt, soll diejenige sein, die Gott für den Sohn seines Herrn auserwählt hat. Über dem Wort, das mit „und er sprach“ übersetzt wird und seine Bitte an Gott einleitet, diese Probe möge gelingen, hat die masoretische Überlieferung ein Schalschelet gesetzt.

Die Kommentatoren sehen an dieser Stelle mehrere Gründe für Eliesers Ambivalenz. Erstens: War eine solche Probe überhaupt erlaubt? Das jüdische Gesetz verbietet es, sich auf „Omen“ zu verlassen (Deut. 18:10; Chullin 95b). Elieser könnte befürchtet haben, dass seine Probe heidnischen Praktiken bedenklich nahekam.[2] Ibn Caspi selbst vermutet, dass Elieser unsicher war, ob eine einzige Probe dieser Art eine ausreichende Grundlage für eine so schicksalhafte Entscheidung wie die Wahl einer Ehefrau für Isaak darstellte.

Die aufschlussreichste Erklärung bietet jedoch der Midrasch (Bereschit Rabba 59:9). Eliesers zwiespältige Gefühle bezogen sich demnach nicht auf die Probe, sondern auf den gesamten Auftrag. Bis zu diesem Zeitpunkt, so der Midrasch, hatte er „gesessen und abgewogen, ob seine eigene Tochter für Isaak geeignet sei“ (ibid.). Mit anderen Worten, er hatte gehofft, dass Abrahams Besitz auf die eine oder andere Weise an ihn übergehen würde.

Der Midrasch stützt sich bei dieser Vermutung auf zwei Anhaltspunkte. Zum einen sprach Abraham, als er zum ersten Mal mit Gott über seine Kinderlosigkeit sprach, die Worte: „Mein Herr, o Gott, was hast du mir denn gegeben, wenn ich kinderlos bleibe und Elieser von Damaskus meinen Besitz erben wird?“ (Gen. 15:2). Elieser hatte damals Grund zu hoffen, dass er Abrahams Erbe werden würde.

Ein zweiter Anhaltspunkt ist, dass Elieser, als Abraham ihn mit dem Auftrag betraut, eine Frau für seinen Sohn Isaak zu finden, antwortet: „Vielleicht [ulai] wird die Frau nicht bereit sein, mit mir in dieses Land zurückzukehren.“ (Gen. 24:5). Wie Ibn Esra in seinem Kommentar zu Psalm 116:16 bemerkt, ist das Wort ulai nicht immer neutral. Manchmal bezeichnet es eine Möglichkeit, von der man nicht will, dass sie eintritt; ein anderes Mal hingegen ein Ereignis, dessen Eintreten man sich wünscht. Eliesers „Vielleicht“ könnte ein unbewusster Ausdruck dafür gewesen sein, dass ein Teil von ihm wollte, dass die Mission scheitert. Dadurch hätten er oder seine Tochter erneut in die Lage versetzt werden können, Abrahams Erbe zu werden.

Es geschah daher aus zutiefst zwiespältigen Gefühlen, dass er darum betete, eine Frau möge erscheinen, die Gott als Ehefrau für Isaak auserwählt hatte.

Noch dramatischer ist der Fall Josefs. Als Sohn eines Hirten (Jakob) war er der zweitjüngste Sohn und wurde von seinen Brüdern gehasst. Sie verkauften ihn in die Sklaverei nach Ägypten, wo er sich als Verwalter des Haushalts eines angesehenen Bürgers namens Potifar wiederfand. Als er sich mit der Frau seines Herrn allein befindet, macht sie ihm ein eindeutiges Angebot:

„Josef war gut gebaut und von schönem Aussehen. Nach einiger Zeit warf die Frau seines Herrn ihre Augen auf Josef und sagte: ‚Leg dich zu mir.‘ Doch er weigerte sich …“

Gen. 39:6–8)

Über „er weigerte sich“ hat die Überlieferung ein Schalschelet gesetzt.

Wir können uns den Konflikt vorstellen, der sich in diesem Augenblick in Josefs Innerem abspielte. Einerseits sagte ihm sein gesamtes moralisches Empfinden „Nein“. Es wäre ein Verrat an allem gewesen, wofür seine Familie stand: an ihren sittlichen Grundsätzen im Bereich der sexuellen Moral sowie an ihrem ausgeprägten Bewusstsein ihrer Identität als Kinder des Bundes. Es wäre auch ein Verrat an Potifar gewesen, wie Josef selbst sagt: „Seit ich die Verantwortung trage, kümmert sich mein Herr um nichts mehr im Haus; alles, was er besitzt, hat er meiner Obhut anvertraut. Niemand in diesem Haus steht über mir. Mein Herr hat mir nichts vorenthalten, außer dich, weil du seine Frau bist. Wie könnte ich da eine solch große Schlechtigkeit begehen und gegen Gott sündigen?“ (Gen. 39:8–9).

Und doch muss die Versuchung gewaltig gewesen sein. Er befand sich in einer städtischen Zivilisation, wie er sie noch nie zuvor erlebt hatte. Es war seine erste Begegnung mit dem Glanz und den Verlockungen der Großstadt. Er war weit weg von zu Hause. Niemand konnte ihn sehen. Nach all den Anfeindungen, die er in seiner Kindheit erlitten hatte, muss das Angebot von Potifars Frau für ihn sowohl schmeichelhaft als auch verführerisch gewesen sein. Es war ein entscheidender Augenblick. Sollte er, ein Sklave ohne realistische Hoffnung auf Befreiung, zu einem Ägypter werden – mit all der sexuellen Freizügigkeit, die damit einherging? Oder würde er seiner Vergangenheit, seinem Gewissen und seiner Identität treu bleiben?

Der Talmud beschreibt seine innere Qual auf anschauliche Weise:

„Im Fenster erschien ihm das Bild seines Vaters und sagte: ‚Josef, die Namen deiner Brüder sind dazu bestimmt, auf den Steinen des Efod [des Hohepriesters] eingraviert zu werden, und du wirst unter ihnen sein. Willst du, dass dein Name ausgelöscht wird? Willst du als Ehebrecher bezeichnet werden?‘“

Sota 36b

Das Schalschelet ist ein eleganter Kommentar zu Josefs Gewissenskonflikt. Letztlich weigert er sich, aber nicht, ohne zuvor einen tiefen inneren Kampf durchgestanden zu haben.

Damit kommen wir zum dritten Fall (chronologisch gesehen ist es der erste) in Wajera. Hier wird der Konflikt ausdrücklich beschrieben. Zwei der Engel, die zuvor Abraham besucht hatten, kommen nun zu Lot nach Sodom. Sie sagen ihm, dass die Stadt und ihre Bewohner kurz vor der Vernichtung stehen. Er und seine Familie sollen die Stadt unverzüglich verlassen. Doch Lot zögert:

„Die Besucher sagten zu Lot: ‚Hast du sonst noch jemanden hier? Schwiegersöhne, Söhne, Töchter oder irgendjemand anderen in der Stadt? Führe sie von hier fort, denn wir sind im Begriff, diesen Ort zu vernichten. So groß ist das Klagegeschrei über sie vor Gott, dass Er uns gesandt hat, um sie zu vernichten.‘ Da ging Lot hinaus und sprach zu seinen Schwiegersöhnen, den Männern, die mit seinen Töchtern verlobt waren. Er sagte zu ihnen: ‚Steht auf und verlasst diesen Ort, denn Gott ist im Begriff, diese Stadt zu vernichten!‘ Doch seinen Schwiegersöhnen erschien er lächerlich. Als der Morgen anbrach, drängten die Engel Lot zur Eile. ‚Steh auf!‘, sagten sie. ‚Nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht wegen der Sünde der Stadt mit hinweggerafft wirst.‘ Doch er zögerte noch immer. Da ergriffen die Männer ihn, seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand und führten sie sicher aus der Stadt hinaus, denn Gott hatte Erbarmen mit ihm“.

Gen. 19:12–16

Über „er zögerte“ steht ein Schalschelet.

Lots Zögern berührt den Kern seiner Identität. Wir erinnern uns: Als er und Abraham vereinbarten, sich zu trennen, um den Streit zwischen ihren Hirten zu beenden, „erhob Lot seine Augen und sah, dass die gesamte Jordanebene bis nach Zoar reichlich bewässert war. Sie war wie der Garten Gottes … So wählte Lot für sich die gesamte Jordanebene aus. Er zog nach Osten …“ (Gen. 13:10–11). Er beschloss, sich in Sodom niederzulassen, obwohl dessen Bewohner zu diesem Zeitpunkt, wie es in der Tora heißt, „böse waren und sehr sündhaft gegen Gott“ (Gen. 13:13).

Als wir Lot in Kapitel 19 begegnen, hat er sich mit seiner Familie bereits weitgehend assimiliert. Seine Töchter stehen kurz davor, einheimische Männer zu heiraten. Hinsichtlich der Worte „Lot saß im Tor der Stadt“ (Gen. 19:1) sagten die Weisen, dass Lot gerade erst zum Richter ernannt worden war (Bereschit Rabba 50:3), denn zur Zeit Abrahams war das Stadttor der Ort, an dem die Richter und Ältesten saßen, um Streitigkeiten zu schlichten. Lot sieht sich selbst – im Gegensatz zu Abraham – nicht als „Fremder und vorübergehend Ansässiger“ (Gen. 23:4). Er hat beschlossen, im Jordantal und in den Städten der Ebene Wurzeln zu schlagen. Von nun an ist dies der Ort, an den er gehört – so sehr, dass seine Besucher ihn buchstäblich von dort wegziehen müssen.

Lots Gefühl der Zugehörigkeit beruht jedoch entweder auf Naivität oder Selbsttäuschung. Dies wird an drei Stellen im Text deutlich. Ein Beispiel ist der versuchte sexuelle Übergriff auf Lots Besucher (Gen. 19:4–5). Offensichtlich sind die Bewohner Sodoms Fremden gegenüber nicht wohlgesinnt. Dies ist der erste Hinweis darauf, dass Lot in ihren Augen möglicherweise ebenfalls ein Fremder ist. Tatsächlich ist er das. Die Tora bringt dies in ihrem zweiten Hinweis mit schonungsloser Deutlichkeit zum Ausdruck:

„‚Geh uns aus dem Weg!‘, erwiderten sie [Lot, als er sie anflehte, seine Besucher zu respektieren. Dann sagten sie:] ‚Dieser Mensch ist als Fremder hierhergekommen und spielt sich jetzt als Richter auf! Dir werden wir noch Schlimmeres antun als ihnen.‘“

Gen. 19:9

Der dritte Hinweis findet sich, als Lot den Männern seiner Töchter sagt, dass sie fliehen müssten, weil die Stadt kurz vor der Vernichtung stehe – „doch seinen Schwiegersöhnen erschien er lächerlich“ (Gen. 19:14). Lots mühsam aufgebaute neue Identität ist im Begriff, wie ein Kartenhaus in sich zusammenzufallen – nicht nur wegen der bevorstehenden Vernichtung, sondern auch, weil er nach mehreren Schlägen hintereinander erkennen musste, dass er an diesem Ort nicht akzeptiert wird. Sodom hasst Fremde, seine Bewohner betrachten Lot nach wie vor als „Fremden“, und seine Schwiegersöhne halten ihn für einen Narren.

Und dennoch zögert er. Er hat zu viel von sich selbst in das Vorhaben investiert, unter den Bewohnern der Ebene eine neue Heimat zu finden. Er ist ein Paradebeispiel für das, was Leon Festinger als „kognitive Dissonanz“ bezeichnete. Laut Festinger ist das Bedürfnis, Dissonanz zu vermeiden, für den Menschen von grundlegender Bedeutung, da diese andernfalls eine unerträgliche innere Spannung erzeugt. Es ist diese Spannung, die Lot nicht auflösen kann – und auf die das Schalschelet mit den Worten „er zögerte“ hinweist. Es geht um die grundlegendste aller existenziellen Fragen: „Wer bin ich?“ Nachdem er sich so sehr bemüht hatte, einer von ihnen zu werden, ist es für ihn nun nahezu unmöglich, sich von ihnen loszureißen. (Tragischerweise gab es in den 1930er-Jahren viele Juden in Deutschland und Österreich, die sich weigerten, das Land zu verlassen, weil sie die deutlichen Anzeichen um sich herum nicht wahrhaben wollten oder konnten, dass Hitler seine Drohung, die Juden zu vernichten, ernst meinte.)

Übrigens lässt sich das Verhalten von Lots Frau, die entgegen der ausdrücklichen Anweisung der Engel „zurückblickte“ und „zu einer Salzsäule wurde“ (Gen. 19:26), ebenfalls mit Festingers Theorie erklären. Er bezeichnete dieses Phänomen als „Nachentscheidungsdissonanz“. Festinger sagte voraus, dass ein Mensch sich umso mehr mit der quälenden Frage auseinandersetzen wird, ob er die richtige Wahl getroffen hat, je wichtiger die betreffende Angelegenheit ist, je länger er mit einer Entscheidung zögert und je schwerer es ist, sie rückgängig zu machen. Zweifel kommen auf, er braucht Bestätigung, er „blickt zurück“.

Das Schalschelet über Lots Zögern ist keineswegs nur ein Detail des biblischen Textes. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes die Geschichte des modernen Juden. Als die europäischen Juden im 19. Jahrhundert erstmals Zugang zur Mehrheitsgesellschaft fanden, sahen sie sich zugleich offenem oder verstecktem Antisemitismus ausgesetzt. Viele von ihnen entwickelten daraufhin zwiespältige Gefühle gegenüber ihrer eigenen Identität. Sie versuchten, diese zu verbergen und sich zu assimilieren. Sie wurden zu säkularen Marranen. Doch das funktionierte nicht. Je mehr sie sich bemühten, wie alle anderen zu sein, desto stärker fielen sie auf und desto mehr nahm der Antisemitismus zu. Dabei verloren sie vieles – nicht nur ihr jüdisches Erbe, sondern auch die einfache Fähigkeit, zu wissen, wer sie waren, und stolz darauf zu sein.

Das Leben von Lot und Abraham veranschaulicht für alle Zeiten den Gegensatz zwischen Ambivalenz und der inneren Sicherheit, die daraus erwächst, dass man weiß, wer man ist und warum man so ist. Lot versuchte, jemand anderes zu werden, und musste feststellen, dass seine Nachbarn ihn als Fremden, Emporkömmling, Eindringling und Neureichen betrachteten. Seinen eigenen Schwiegersöhnen erschien er „lächerlich“. Abraham führte ein gänzlich anderes Leben. Er zog für seine Nachbarn in den Krieg. Er betete für sie. Doch er lebte für sich, treu seinem Glauben, seiner Aufgabe und seinem Bund mit Gott. Was hielten sie von ihm? Zu Beginn des nächsten Wochenabschnitts, Chaje Sara, nennen ihn die Hetiter „einen Fürsten Gottes in unserer Mitte“ (Gen. 23:6).

An diesem Zusammenhang hat sich nichts geändert. Nichtjuden respektieren Juden, die das Judentum respektieren. Juden, denen ihr Judentum peinlich ist, sind auch ihnen peinlich. Seien wir niemals zwiespältig, wenn es darum geht, wer und was wir sind.


[1] Das Kantillationszeichen Schalschelet kommt in der Tora noch ein viertes Mal vor, und zwar in Levitikus 8:23, wo seine Bedeutung allerdings weniger offensichtlich ist. Wir werden uns in diesem Essay jedoch auf die Bedeutung seiner dreimaligen Verwendung im Sefer Bereschit konzentrieren.

[2] Rabbenu Nissim erklärt in seinem Kommentar zu Chullin 95b jedoch, dass Eliesers Vorgehen zulässig war. Er suchte nicht nach einem Omen, sondern nach einem Hinweis auf den Charakter der Frau.


german shabbat table
  1. Wann wird der Wunsch, zu anderen dazuzugehören, zu einer Gefahr für unsere jüdische Identität, und wo verläuft die Grenze zwischen angemessener Integration und einer Anpassung, die unsere jüdische Identität gefährdet?
  2. Elieser, Josef und Lot erleben jeweils einen Augenblick des inneren Konflikts. Was hilft einem Menschen, seinen tiefsten Überzeugungen treu zu bleiben und entsprechend zu handeln, wenn starke, widerstreitende Wünsche ihn in eine andere Richtung ziehen?

With thanks to the Schimmel Family for their generous sponsorship of Covenant & Conversation, dedicated in loving memory of Harry (Chaim) Schimmel.

“I have loved the Torah of R’ Chaim Schimmel ever since I first encountered it. It strives to be not just about truth on the surface but also its connection to a deeper truth beneath. Together with Anna, his remarkable wife of 60 years, they built a life dedicated to love of family, community, and Torah. An extraordinary couple who have moved me beyond measure by the example of their lives.” — Rabbi Sacks

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